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Intelligenter Handschweißbrenner auf Erfolgskurs

Hamburg, 15.10.2009. Auf der internationalen Fachmesse Schweißen und Schneiden 2009 präsentierte die IP Bewertungs AG (IPB) den intelligenten Handschweißbrenner erfolgreich einem breiten Fachpublikum. Die Projektleiterin Ghesal Fahimi-Steingraeber zieht in einem kurzen Interview Bilanz.

Auf der diesjährigen Schweißen & Schneiden, der Leitmesse der Fügebranche mit rund 60.000 Besuchern und Gästen aus 128 Ländern, konnte die IPB AG zahlreiche Kontakte zu Herstellern und renommierten Unternehmen herstellen und überzeugte das Fachpublikum von der neuen Technologie. Das internationale Interesse an den ausgestellten Technologien übertraf nicht nur die Erwartungen der IPB AG, sondern auch die der Veranstalter. Für den intelligenten Handschweißbrenner gab es durchweg positives Feedback aus der Industrie. Die vorgestellte Innovation ermöglicht durch eine integrierte Sensorik die automatische Erfassung der jeweiligen Schweißpositionen. Die einmalig zu programmierenden Parametersätze werden positionsabhängig eingestellt, so kann ohne Zusatzaufwand immer mit den optimalen Parametern geschweißt werden. Schweißfehler werden durch die automatisch gewählten Parameter stark reduziert. Somit wird auch bei kontinuierlichem Schweißen ein hochwertiger Schweißvorgang erzielt. Garantierte Qualität verbunden mit einer Zeitersparnis der nicht notwendigen Parameteranpassung entlastet den Schweißer und sichert eine optimale Prozessführung.

Modell eines Handschweißbrenners

Mittelpunkt des Leistungsspektrums der IPB AG ist die Entwicklung und Vermarktung von über 50 Technologieprojekten aus fünf technischen Kompetenzbereichen. Im Bereich Engineering / Automotive betreut Ghesal Fahimi-Steingraeber als Projektleiterin die Schweißbrenner-Technologie.


Wie verlief die Messe „Schweißen und Schneiden“ für Sie?

Fahimi-Steingraeber: Die Messe war für uns eine wichtige Plattform um unsere Technologie dem Fachpublikum und den Experten zu präsentieren. Gerade den internationalen Markt haben wir auf diesem Weg sehr gut erreichen können. Ein wichtiger Bestandteil waren die Follow Up- und Verhandlungsgespräche mit den größten Herstellern. Für die Planung der nächsten gemeinsamen Schritte mit renommierten Unternehmen der Branche gibt es nun konkrete Termine.

Wie entwickelt sich das Projekt?

Fahimi-Steingraeber: Mittlerweile haben wir es geschafft, die Innovation sensortechnisch noch weiter zu verbessern. Es ist uns gelungen, einen Schweißbrenner zu entwickeln, der nicht nur Lageänderung erkennt und automatisch Parameter einstellt, sondern auch die Orientierung im Raum erkennt und die entsprechende optimale Parametereinstellung vornimmt. Selbst das Rohrschweißen funktioniert einwandfrei und ist nun ohne absetzen machbar. Bei der Weiterentwicklung arbeiten wir mit Experten aus dem Bereich Schweiß- und Sensortechnologie - wichtige Entwicklungspartner für uns sind ein renommiertes Forschungsinstitut und zwei Universitäten, die an dem laufenden Projekt arbeiten. Für Kooperationspartner oder Lizenznehmer birgt die flexibel einsetzbare Sensorik entscheidende Vorteile. Unsere Innovation lässt sich marktorientiert in alle Handschweißgeräte integrieren. In unserer Funktion als Technologieentwickler ermitteln wir Marktchancen und -bedürfnisse und bieten den Herstellern so neue Perspektiven.

Welche konkreten Anwendungsgebiete sehen Sie in der Industrie?

Fahimi-Steingraeber: In Kombination mit dem Schutzgas- und Lichtbogenschweißen ist die Technologie in vielen Bereichen der industriellen Fertigung einsetzbar. Beispiele hierfür ist die Serienfertigung mit hohen Wiederholungen im Automobil- und Schienenfahrzeugbau, die Bearbeitung komplexer Bauteile im Schiffbau bis hin zu anspruchsvollen Fügeaufgaben mit erhöhten Anforderungen an Prozessfähigkeit und –dokumentation im Rohr- und Druckbehälterbau.

Der intelligente Schweißbrenner, eines von 22 Patentportfolien aus einem Patentverwertungsfonds, der von einer deutschen Großbank und einem unabhängigen Initiator aufgelegt wurde, ist Eigentum der Dritte Patentportfolio Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG. Die IP Bewertungs AG (IPB) berät den Patentverwertungsfonds bei der Auswahl von zukunftsfähigen Patenten und unterstützt ihn bei der Weiterentwicklung und Auslizenzierung.


Über die IP Bewertungs AG (IPB)

Die IPB AG ist eines der führenden Unternehmen im Bereich der Bewertung, Weiterentwicklung und Verwertung von Patenten und Technologien. Mit einem betreuten Fondsvolumen von über 200 Mio. Euro ist die IPB AG Marktführer im Bereich der Patentverwertungsfonds. Mit über 80 Mitarbeitern und mehr als 250 externen Partnern aus Forschungsinstituten und Universitäten ist die IPB AG integraler Bestandteil eines starken Technologie- und Forschungsnetzwerks. Die langjährige Zusammenarbeit mit renommierten Kanzleien sowie zahlreichen Partnern aus der Industrie ist Garant für eine umfassende Kompetenz. www.IPB-AG.com

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