IP Bewertungs AG (IPB) präsentiert Innovationen aus dem Bereich Chemie
Neues Verfahren zur Herstellung halogenfreier Flammschutzmittel
Hamburg, 29. April 2009: Unzählige Konsumprodukte können durch die Abgabe von Emissionen großen Einfluss auf Umwelt und Gesundheit haben. Wie die aktuelle Studie des Umweltbundesamtes zum Emissionsverhalten von Flammschutzmittel bestätigt, können einige der chemischen Verbindungen toxikologisch und ökotoxikologisch bedenklich sein. Eine neue Generation halogenfreier Flammschutzmittel setzt nun innovative Trends in der chemischen Industrie. Durch die Verwendung patentierter neuer Substanzklassen lassen sich toxische Verbindungen in wenigen Syntheseschritten vermeiden und gleichzeitig verbesserte Eigenschaften erzielen. Auf der Achema 2009 wird das patentierte Verfahren zur Herstellung halogenfreier Flammschutzmittel erstmalig der breiten Öffentlichkeit präsentiert.
Die neue Syntheseplanung ermöglicht den Einsatz einer Reihe von unterschiedlichen Reagenzien und schafft so Verbindungen mit flexibleren physikalischen und chemischen Eigenschaften. Diese einfach zugänglichen Verbindungen können in einer Vielzahl unterschiedlicher Kunststoffe eingearbeitet werden. Vor allem die verbesserte Löslichkeit und die geringe Migrationsrate der neuen halogenfreien Flammschutzmittel eröffnen einen völlig neuen Zugang zu bisher verschlossenen Anwendungsgebieten. Durch die Verwendung von kostengünstigen Rohstoffen wird zusätzlich der Einsatz in Massenprodukten attraktiv. „Ein wesentlicher Vorteil ist die Vermeidung von toxischen Verbindungen, die bei der thermischen Pyrolyse nicht beobachtet werden können", erklärt Dr. Andreas Kreipl, Abteilungsleiter für Chemie bei der IP Bewertungs AG. Um die Technologie optimal an die Marktbedürfnisse anzupassen, sind zukünftig noch weitere Investitionen in die Forschung und Weiterentwicklung geplant.
Präsentation auf der ACHEMA 2009
Die Experten der IP Bewertungs AG stellen diese und weitere Technologien aus dem Bereich Feinchemikalien auf der Achema 2009, Messe Frankfurt, vom 11.-15. Mai 2009 in Halle 4.2, H23-H24 vor.
Über aktuelle Informationen aus unserem Technologieportfolio informieren wir Sie am Dienstag, den 12.05.2009 um 11:00 Uhr im Rahmen unseres Pressegesprächs auf unserem Stand (Halle 4.2, H23-H24) auf der Achema 2009
Ansprechpartner der IPB AG: Dr. Andreas Kreipl, Tel: 040 – 87 87 90 – 324, kreipl@ipb-ag.com
Die Patente zum innovativen Verfahren zur Herstellung von halogenfreien Flammschutzmitteln sind Patente aus dem Patentverwertungsfonds Patent Select II (PS2) einer deutschen Großbank und Eigentum der ZYLUM Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. Patente II KG (ZYLUM). Die IP Bewertungs AG (IPB) ist als Dienstleister mit der Auswahl von zukunftsfähigen Patenten, deren Weiterentwicklung und Auslizenzierung beauftragt. Die Patente zum innovativen Verfahren zur Herstellung von halogenfreien Flammschutzmitteln stellen eines von 11 Patentportfolio des PS2 über den etwa 30 Mio. Euro in Technologieentwicklung und -transfer investiert werden dar.
Über die IP Bewertungs AG (IPB)
Die IP Bewertungs AG (IPB) zeichnet sich durch technisches Know-how, Qualität und die innovative Weiterentwicklung von Technologien aus. Zusammen mit Professoren, Forschungsinstituten und Ingenieurbüros bilden die Patentspezialisten eines der größten F&E-Netzwerke Deutschlands und entwickeln marktgängige Lösungen aus innovativen Ideen. Das Hamburger Unternehmen beschäftigt in der Zentrale in Hamburg 80 Mitarbeiter. Die meisten der Naturwissenschaftler und Ingenieure arbeiten im Patentmanagement und sind in beratender Funktion für Patentverwertungsfonds tätig. Die IPB ist eines der führenden Beratungsunternehmen in Europa für ein ganzheitliches Patentmanagement. Sie berät ihre Mandanten in allen Fragen rund um die Patentbewertung und –verwertung.