Neue Breitbandwirkstoffe zur Behandlung von Infektionserkrankungen
Hamburg, 07.04.2010: Die Volkskrankheit Grippe sorgte im vergangenen Jahr bundesweit für erhebliche Arbeitsausfälle - 80 Prozent sind auf Erkältungskrankheiten zurückzuführen, wie die Techniker Krankenkasse nachwies. Der Krankheitsverlauf von grippalen Effekten kann entscheidend verkürzt und häufige bakterielle Begleiterkrankungen wie z.B. Bronchitis vermieden werden. Ein von der IPB AG betreutes Pharmaprojekt – antivirale Wirkstoffe (Pyrimidinderivate) – bekämpft die verantwortlichen Rhinoviren und hat entscheidende Vorteile gegenüber vergleichbaren Mitteln. Auf der BioVaria 2010 wird die IPB AG die Innovation erstmalig der breiten Öffentlichkeit präsentieren.
Durch den Ausbruch von Erkrankungen wie AIDS, Vogel- oder Schweinegrippe geraten Rhinound Enteroviren zunehmend in den öffentlichen Fokus, denn sie zählen zu den bedeutendsten Verursachern der allgemeinen Erkältungserkrankung. Vorrangig Neugeborene und Kleinkinder sowie Senioren und immungeschwächte Patienten sind auf Medikamente angewiesen, die die Krankheitsdauer signifikant reduzieren. Für die meisten Infektionserkrankungen fehlen jedoch derzeit konkrete Behandlungsmöglichkeiten. Mit einer neuen Technologie zur Bekämpfung des alltäglichsten humanen Virus-Typs stellt sich die IPB AG dieser Aufgabe.
Das von der IPB AG betreute Projekt zur Synthese antiviraler Wirkstoffe liefert eine neue Klasse von Pyrimidinderivaten, die eine deutliche Breitbandwirkung gegen die Mehrzahl der Rhino- und Enteroviren besitzt. Ein Derivat, das sich durch geringe Toxizität, sowie ausgezeichnete metabolische Stabilität und Bioverfügbarkeit auszeichnet, wurde für die weitere Entwicklung ausgewählt. Neben der Behandlung von viral bedingten Erkältungskrankheiten können nun auch weitere Erkrankungen adressiert werden. Auf der Technologietransfer-Konferenz "BioVaria" am 20. April 2010 wird die patentgeschützte Technologie erstmalig dem Fachpublikum vorgestellt.
Das Pyrimidinderivate-Verfahren ist eines von 22 Patentportfolien eines Patentverwertungsfonds, der von einer deutschen Großbank und einem unabhängigen Initiator aufgelegt wurde. Die Fondsgesellschaft Dritte Patenportfolio Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG ist im Besitz aller Schutzrechte für diese innovative Technologie, die für interessierte Unternehmen zur Lizenzierung bereit steht. Die IP Bewertungs AG (IPB) berät den Technologieentwicklungsfonds bei der Auswahl von patentgeschützten Technologien und unterstützt ihn bei der Weiterentwicklung und Auslizenzierung.
Über die IP Bewertungs AG (IPB):
Die IPB AG ist eines der führenden Unternehmen im Bereich der Bewertung, Weiterentwicklung und Vermarktung von patentgeschützten Technologien. Mit einem betreuten Fondsvolumen von über 200 Mio. Euro ist die IPB AG Marktführer im Bereich der Technologieentwicklungsfonds. Mit über 80 Mitarbeitern und mehr als 250 externen Partnern aus Forschungsinstituten und Universitäten ist die IPB AG integraler Bestandteil eines starken Technologie- und Forschungsnetzwerks. Die langjährige Zusammenarbeit mit renommierten Kanzleien sowie zahlreichen Partnern aus der Industrie ist Garant für eine umfassende Kompetenz. www.IPB-AG.com